1680 -1815
Festungsstadt, Zuwanderung und neuer Aufbruch
Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges und dem Verlust seiner politischen Selbstständigkeit beginnt für Magdeburg eine neue Epoche. Unter brandenburgisch-preußischer Herrschaft wird die Stadt wiederaufgebaut und grundlegend verändert.
Magdeburg wächst und gewinnt neue Bedeutung:
- Festungsstadt: Magdeburg wird zur stärksten Festung Brandenburg-Preußens ausgebaut und erhält damit eine herausragende militärische Bedeutung.
- Neue Heimat für Glaubensflüchtlinge: Hugenotten und Pfälzer finden in Magdeburg Zuflucht. Sie bringen neue Kenntnisse, Handwerke und wirtschaftliche Impulse mit in die Stadt.
- Barockstadt: Beim Wiederaufbau entsteht ein neues Stadtbild mit repräsentativen Gebäuden und barocker Architektur.
- Erste Manufakturen: Neue Formen der gewerblichen Produktion entstehen und schaffen wichtige Voraussetzungen für Magdeburgs weitere wirtschaftliche Entwicklung.
Aus der vom Krieg gezeichneten Stadt entwickelt sich ein neues Magdeburg – geprägt von Festungsbau, Zuwanderung und wirtschaftlichem Aufbruch.
Georg Philipp Telemann (1681– 1767)
Frieden bringt endlich Freiräume für Kunst und Kultur. Am Telemann-Konservatorium erhalten begabte junge Menschen heute ihre Musikausbildung. Der Telemannpreis ehrt jährlich Persönlichkeiten, die sich um das Schaffen Telemanns verdient machen. Preisträger 2026 ist Herr Michael Alexander Willens, Dirigent, Köln
