1024 – 1240
Erzbischöfe, Könige und die Entscheidung für die Staufer
Mit Norbert von Xanten und Wichmann von Seeburg prägen zwei der bedeutendsten Magdeburger Erzbischöfe das 12. Jahrhundert und die Entwicklung des Erzbistums.
Gleichzeitig erschüttert der Konflikt zwischen Welfen und Staufern das Reich. Zwei rivalisierende Herrscher beanspruchen die Königswürde – und auch Magdeburg muss Position beziehen.
Die Stadt und das Erzbistum orientieren sich schließlich an den Staufern. Diese politische Weichenstellung prägt die weitere Entwicklung Magdeburgs. Unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa und Erzbischof Wichmann von Seeburg gewinnt die Stadt weiter an Bedeutung.
Insbesondere Wichmann fördert die Entwicklung Magdeburgs und trägt entscheidend zur Ausformung jenes Stadtrechts bei, das später als „Magdeburger Recht“ weit über die Grenzen der Stadt hinaus ausstrahlen wird.
Erzbischof Wichmann (1116 – 1192)
Besuchen Sie den Dom zu Magdeburg mit der Grabplatte von Erzbischof Wichmann (1154 – 1192 Erzbischof von Magdeburg).
